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Artikel zu Fischereiökologie, Arten- und Gewässerschutz, Renaturierung und Wiederansiedlung
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Invasion von Killerfischen in den USA
Regierung spricht von "ernsthafter Bedrohung" |
| Ein asiatischer Monsterfisch setzt an, die USA zu erobern.
Der "Snakehead" kann drei Tage außerhalb des Wasser überleben, er geht auf seinen
kräftigen Brustflossen über Land und er frisst alles, was er vor seine mörderischen
Kiefer bekommt. Gift, so scheint es, ist die einzige Lösung um den Vormarsch des
Killerfisches zu stoppen.
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Angler fangen Wildlachs in Hessen: Am Traum wird gearbeitet
Erste Parr sind aus Kinzig abgewandert |
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In Hessen sollen Angler ab 2015 dicke Lachse fangen dürfen. An den Voraussetzungen
für den Traum wird hart gearbeitet. Sowohl in der Kinzig als auch in der Bieber, der
Salz und der Bracht schwimmen inzwischen wieder junge Lachse, so genannte Parrs.
Die ersten sind schon längst abgewandert zum Leben im Meer.
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Pazifik wird zu heiß für Korallen am Barrier-Reef
Größte jemals beobachte Korallenbleiche vor Australien |
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Das Barrier-Reef vor Australien erleidet derzeit die größte, jemals beobachte
Korallenbleiche. Ursache dafür ist nach Angaben von Wissenschaftlern der Marine
Park Verwaltung die globale Erwärmung. Beobachtungen aus der Luft ergaben, dass
nahezu 60 Prozent der Riffe im Marine Park Anzeichen von Korallenbleiche zeigen.
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Erneute Jagdsaison auf Ochsenfrosch am Oberrhein
Groß, laut und gefräßig: Der Frosch muss weg |
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Der ungeliebte Vetter aus Amerika ist größer, gefräßiger und lauter als die heimischen
Frösche. Und weil nicht nur die, sondern auch Fische, Krebs und Schlangen auf seiner
Speisekarte stehen, soll die Ausbreitung des Ochsenfrosches am Oberrhein nun mit aller
Macht verhindert werden.
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Knallharter Streit in EU um Reform der Fischereipolitik
Südländer fürchten um Milliarden-Subventionen |
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In der Europäischen Union ist ein knallharter Streit um die neue Gemeinsame Fischereipolitik
ausgebrochen. Die Fangnationen Frankreich, Spanien, Portugal, Griechenland und Irland
haben sich zusammengeschlossen und wollen die Reform zum Schutz überfischter Bestände mit
aller Macht verhindern. In Brüssel rollen die ersten Köpfe.
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Zurück bleibt eine Wüste
Zur Zeit wird der Meeresboden 150 mal schneller zerstört als die Tropenwälderüdländer. |
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Immer mehr Forschungsinstitute und Umweltorganisationen machen Front gegen die rapide
Zerstörung des Ökosystems am Meeresboden durch Grundschleppnetze. Der Ruf nach Schutzzonen
wird lauter.
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Der "Frankenfish"
Wie gefährlich sind gentechnisch veränderte Lachse? |
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Der Lachs wird zum Präzedenzfall im Streit um die Zulassung gentechnisch veränderter Lebensmittel.
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Verseuchtes Wasser aus Ölförderung ist größte Gefahr für Nordsee
Hormonsystem beim Kabeljau bereits gestört |
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Bei der Ölförderung in der Nordsee werden täglich rund eine Million Tonnen mit Chemikalien
verseuchtes Wasser ins Meer gepumpt. Das Hormonsystem des Kabeljaus ist bereits gestört:
Die Fische laichen drei Wochen später als üblich. Umweltexperten sprechen von einer
tickenden Zeitbombe.
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Frankenstein am Karpfenteich
Gentechnisch veränderte Fische kurz vor der Markteinführunggestört |
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Neben Lachsen werden nun auch von Forellen und Karpfen aber auch von Kabeljau, Steinbutt und
Heilbutt transgene Varianten entwickelt.
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Katastrophales Artensterben vor Kenias Küsten
Experten sprechen von größtem Fischsterben Ostafrikas |
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Entlang der kenianischen Küste kommt es seit einigen Tagen zu einem katastrophalen Artensterben.
Auf rund 1000 Kilometer Länge werden Manta-Rochen, Haie, Segelfische, sowie tote Meeresschildkröten
an Land gespült.
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Atlantische Zuchtlachse vor Vancouver Island entkommen
Atlantische Farmlachse steigen in pazifischen Flüssen auf |
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Vor Vancouver Island sind erneut rund 8000 Atlantische Zuchtlachse entkommen. Inzwischen haben
Angler in Südalaska in den Flüssen Doame und Situk drei entkommene Farmlachse gefangen, die
dort zur Laichzeit aufgestiegen sind. Fischereibiologen sind nun alarmiert und befürchten das Schlimmste.
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Tod tropischer Korallen nicht mehr aufzuhalten
"Bremsweg" von 50 Jahren ist bereits zu kurz |
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Die Korallenriffe in den Tropen werden in den nächsten 50 Jahren wegen der globalen
Klimaerwärmung sterben und nichts kann diesen Prozess aufhalten.
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Umweltbundesamt: Kleinwasserkraftanlagen sind meist ökologisch bedenklich
Studie hilft argumentieren |
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Kleinwasswerkraftanlagen sind meist ökologisch bedenklich und auch nicht förderungswürdig.
Zu diesem Ergebnis kommt das Umweltbundesamt in einer umfassenden Studie. Sie kann für
7,50 Euro erworben werden und ist eine wichtige Argumentationshilfe im Kampf gegen die
Gewässerverbauung.
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Der Rote Thunfisch
Vom Aussterben bedroht? |
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Für Japaner ist Roter Thun roh in einer Sushi-Bar genossen eine Delikatesse. Deshalb geht
der weltweite Fang mit einem Wert von etwa sechs Milliarden US-$ im Jahr auch fast
ausschließlich nach Japan. Und weil die Berufsfischer rund um den Globus bis zu 20.000
US$ füreinen einzigen der Meeresgiganten bekommen, sind alle Arterhaltungsprogramme bislang
verpufft.
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Schwertfische: In zehn Jahren ausgestorben?
Befischungsdruck nimmt weiter zu |
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Die US-Fischereibehörde NMFS geht davon aus, dass Schwertfische im Nordatlantik innerhalb
von zehn Jahren aus der Sicht des kommerziellen Fangs „ausgestorben“ sein werden, wenn
der derzeitige Befischungsdruck nicht gestoppt wird. Die Fangquoten müssten demnach um
mehr als die Hälfte auf rund 11.000 Tonnen zurückgeschraubt werden, damit die Bestände
eine 50-Prozent-Chance haben, um sich zu erholen.
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Das teuerste Fischgulasch der Welt
- Turbinen gefährden die Wiederansiedlung der Lachse im Rhein |
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Das historische Datum ist Anglern minutengenau bekannt: Am 10.Juni 2000, um 14.28 Uhr
schwamm der erste Lachs in die Video-Kontrollkammer der neu erbauten Fischtreppe an der
Staustufe Iffezheim im Rhein. Seitdem haben 144 weitere Lachse die Aufstiegshilfe bei
Rastatt genutzt, um zu Laichgründen in den Nebenflüssen stromauf wandern zu können. Doch
in die Freude über den Erfolg an der 15 Millionen Mark teuren Anlage mischt sich ein
herber Wermutstropfen. Stromabwandernde Fische werden in den Turbinen der Wasserkraftwerke
schwer verletzt. Oder sie werden sogar verhackstückt - zum teuersten Fischgulasch der Welt..
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Immer mehr Zuchtlachse bedrohen Wildbestand im Atlantik
Lachsfarmen produzieren über eine Million Tonnen Fisch |
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Aus Fischfarmen entkommene Zuchtlachse werden zu einer immer größeren Bedrohung für die
Wildbestände im Atlantik. Seit 1970 hat sich die Zahl der in Fischfarmen produzierten
Lachse vertausendfacht. Und ebenso stieg die Zahl entkommener Zuchtlachse, die sich
seitdem mit den Wildfischen kreuzen und deren Genpool dadurch massiv verschlechtern.
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